HSG Schlaubetal-Odervorland

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Wettkampfgericht für die OOS

HSG Schlaubetal-Odervorland

Neue Gesichter in der Oberliga Ostsee-Spree

Von W. Hohmann

Franziska Wagner (Foto links) und Jenny Hale (rechts) werden ab dieser Saison in der Oberliga Ostsee-Spree als Zeitnehmer/Sekretär in den Wettkampfgerichten beim Handball ein neues Duo an den Tischen der Wettkampfgerichte bilden. Die beiden jungen Frauen haben die Prüfung des Handballverbandes Brandenburg (HVB) für diese ehrenamtliche Tätigkeit bestanden und werden bei verschiedenen Spielen ihre Feuertaufe in der vierten Liga erleben. Damit sind die beiden die ersten der HSG Schlaubetal-Odervorland, die eine solche Befähigung erlangt haben. Bisher waren die beiden bei zahlreichen Spielen der HSG- Frauen und Männer in der Verbandsliga Süd eingesetzt und haben sich dort ihre ersten Sporen als Wettkampfgericht verdient. Für die beiden wird sich jetzt einiges ändern. Denn bisher kannten sie nur ihre heimische Schlaubetal-Halle in Müllrose. Dort waren sie mit allen Gegebenheiten einschließlich der Technik vertraut. Jetzt werden sie jedoch auf Reisen gehen, da die Wettkampfgerichte in der Ostsee-Spree-Liga zentral angesetzt werden. Das bedeutet nicht nur neue Umgebungen, sondern auch unterschiedliche technische Anforderungen. Denn jetzt müssen sie verschiedene Systeme bei der Zeitnahme beherrschen und werden sicher auch vor größeren Zuschauerkulissen agieren. Dazu werden sie sich auch auf andere Schiedsrichterpaare als die bisher gewohnten einstellen müssen. Sicherlich keine einfache Aufgabe für die beiden. Aber wer ihr Engagement für den Handball kennt, der kann sich eigentlich sicher sein, dass die zwei auch diese für sie neuen Anforderungen meistern werden. Auch wenn Vieles neu sein wird, so haben die beiden einen unschätzbaren Vorteil. Denn von Kindheit an haben sie Handball „gelebt“ und kennen sich auch ganz praktisch im Handball aus. Jenny gehört nämlich selbst zum Kader der HSG- Frauenmannschaft und Franziska ist in selbiger als Betreuerin tätig. Die „Handball Gene“ haben die beiden schon von Hause aus mitbekommen. Vater Hale spielte selbst etliche Jahre in der 1. Männermannschaft der HSG und Mutter Wagner ist die Trainerin der HSG-Frauen. Umso erfreulicher, dass die beiden jungen Frauen die „Familientraditionen“ auf ihrem neuen Weg fortführen. Natürlich wird das für die beiden zunächst sehr aufregend und spannend werden, aber ausgehend von ihrer Jugend und dem bereits jetzt vorhandenen Fachwissen muss man kein Prophet sein, um den beiden gute Chancen auch für noch höherklassigere Einsätze vorher zu sagen. Die HSG- Verantwortlichen aus Müllrose sind jedenfalls bereits jetzt „stolz wie Bolle“ auf ihr junges Duo am Wettkampftisch und werden die beiden auf ihrem weiteren Weg tatkräftig unterstützen. Dem Handball kann es jedenfalls nur gut tun, wenn sich junge Frauen derart für ihren Sport begeistern.