2. Spieltag - MBSV Belzig - HSG

HSG Schlaubetal-Odervorland

Wichtiger Auswärtssieg trotz angespannter Personalsituation

Märkischer BSV Belzig – HSG Schlaubetal-Odervorland 27:31 (14:16)

Von W. Hohmann

Für die 1. Männermannschaft stand dieses Auswärtsspiel beim Märkischen BSV Belzig bereits im Vorfeld unter keinem guten Stern. Denn neben den Langzeitverletzten Friedrich Hanschel und Matthias Stalla verletzte sich im Auftaktspiel auch noch Abwehrstratege Bernt Kratkey, der mit einem Außenbandanriss mehrere Wochen ausfallen wird. Dazu „verabschiedete“ sich Normen Ermling völlig unerwartet aus dem Verein, womit gleich vier Stammspieler ausfielen. Angesichts dieser angespannten Personalsituation erklärten sich Hendryck Kotzan und Benedict Mendyk aus der 2. Mannschaft bereit, in der 1. Auszuhelfen. Dafür ein herzlicher Dank des gesamten Teams an die beiden. Und als wenn das nicht schon genug wäre, ging auch noch Marc Eschenbach mit einer Schulterverletzung in dieses Spiel.

Dennoch waren es die Schlaubetaler, die das Spiel von Beginn an diktierten. Den Gastgebern gelang im gesamten Spiel lediglich beim 1:0 und 2:1 eine Führung in der heimischen „Albert-Baur-Halle“. Nach dem 2:2 Ausgleich setzten sich die Müllroser erstmals in diesem Spiel auf drei Tore zum 2:5 und 3:6 ab. Allerdings versäumten es die Gäste danach diese Führung weiter auszubauen. Stattdessen ließen sie zwei gute Möglichkeiten ungenutzt, was den Gastgebern drei Treffer in Folge zum 6:6 Ausgleich ermöglichte. Das war dann aber auch der letzte Ausgleich der Gastgeber in dieser 1. Halbzeit. In der Folge gelang es den Gästen, sich beim 6:10, 8:12 und 11:15 auf jeweils vier Tore abzusetzen. Eine Vorentscheidung war das aber beileibe noch nicht. Denn zum Ende der 1. Hälfte gingen die Müllroser mit ihren durchaus vorhandenen Chancen viel zu leichtfertig um und gestatteten den Belzigern zu viele „einfache“ Treffer, indem man in der Deckung viel zu weit vom Gegner wegblieb und dann nicht mehr entscheidend eingreifen konnte.

Das war es dann auch, was die Trainer Robert Kaberidis und Chris Junghanns in der Halbzeitpause am Spiel ihrer Mannschaft kritisierten. Speziell in der Deckung, aber auch bei der Chancenverwertung im Angriff wollten sie mehr Konzentration sehen.

Diese Ansprache schien bei der Mannschaft jedoch zunächst nicht angekommen zu sein. Denn beim Stand von 16:19 gelang der Mannschaft bei zwei eigenen Angriffen kein Treffer. Stattdessen ließ man drei Gegentore zu, so dass es plötzlich 19:19 Unentschieden stand. Jetzt witterten die BSV- Fans natürlich „Morgenluft“ und eine mögliche Wende in diesem Spiel. Das schien aber genau der „Weckruf“ für das HSG- Team gewesen zu sein. Denn jetzt zog man das Tempo an, agierte in der Deckung mit der nötigen Aggressivität und Konzentration und erzielte prompt fünf Tore am Stück zum 19:24. Damit war der Widerstand der Gastgeber praktisch gebrochen und das HSG- Team „verwaltete“ den Vorsprung mehr oder weniger bis zum Endstand von 27:31.

HSG- Trainer Robert Kaberidis zeigte sich dann nach dem Spiel nicht unbedingt zufrieden:

„Das Beste an dem heutigen Spiel ist das Ergebnis sowie die gute Leistung unserer Torhüter Lars Möbus und Sven Adamzent. Ansonsten hatten wir eine viel zu hohe Anzahl an Fehlwürfen und gestatteten dem Gegner zu viele einfache Tore. Das war aus meiner Sicht unnötig und wir haben den Gegner in einigen Phasen durch eigene Fehler selbst wieder aufgebaut.“

HSG Schlaubetal-Odervorland

Tor: Lars Möbus, Sven Adamzent
Feldspieler: Mateusz Krzyzanowski 12/3; Paskal Korau 3; Marcel Jüterbock 1, Robert Kaberidis; Eric Zimmermann 3; Marc Eschenbach 6; Hendryck Kotzan; Daniel Heine 5; David Krüger 2; Benedict Mendyk
Trainer: Robert Kaberidis
Co-Trainer: Chris Junghanns
Betreuer: Jens Jüterbock
Schiedsrichter: nicht lesbar
Siebenmeter: BSV 7/5, HSG 4/3
Zeitstrafen: BSV 2, HSG 2

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