10. Spieltag - HSG - SV Chemie Guben

HSG Schlaubetal-Odervorland - Frauen

HSG- Frauen mit überzeugendem Heimspiel Sieg

HSG Schlaubetal-Odervorland – SV Chemie Guben 33:19 (16:8)

Von W. Hohmann

Die Frauenmannschaft der HSG Schlaubetal-Odervorland startete zum Beginn der Rückrunde in der Verbandsliga Süd mit einem klaren Sieg in das neue Jahr. Sie gewannen gegen den letztjährigen Vizemeister mit einem Vorsprung von 14 Toren und verbesserten sich in der Tabelle auf den 3. Platz.

Dabei war die Situation für den Trainer Tobias Hallert nicht ganz einfach. Denn mit Marie-Luise Otto, Jasmin Henkelmann und Viktoria Lampe fehlten dem Coach gleich alle drei etatmäßigen Kreisspielerinnen. Dazu fehlte auf der Außenposition mit Sina-Sophie Schübler eine weitere Stammspielerin. Das führte zwangsläufig zu Umstellungen in der Angriffsformation, wurde von der Mannschaft jedoch dank einer starken Mannschaftsleistung hervorragend kompensiert. Allerdings auch gegen einen Gegner, der nur mit acht Spielerinnen angereist war und von der spielerischen Klasse aus dem Vorjahr meilenweit entfernt zu sein scheint.

Dennoch starteten die HSG- Frauen zunächst etwas holperig in dieses Spiel. In der Abwehr stimmte die Zuordnung noch nicht richtig und im Angriff agierte man häufig mit zu schnellen Abschlüssen. Die Folge war, dass man sich nicht so wie gewünscht absetzen konnte und die Gäste beim Stand von 5:3, 8:6 und 9:7 bis zur 24. Minute durchaus noch auf Schlagdistanz waren. Erst in den letzten sechs Minuten vor der Pause fanden die HSG- Frauen dann zu einem sicheren Spiel und speziell der Rückraum mit Luisa Lehmann, Caroline Hallert und Nora Reinhardt sowie weitere Treffer von Jenny Hale, Lea-Sue Panzer und Anika Weber sorgten vor dafür, dass sich die Mannschaft bis zur Halbzeit deutlich auf 16:8 absetzen konnte.

Unmittelbar nach der Pause erhöhten Nora Reinhardt und Lea-Sue Panzer auf 10 Tore zur 18:8 Führung der Gastgeberinnen. Damit war das Spiel eigentlich schon zu Gunsten der HSG- Frauen entschieden. Danach verlief das Spiel bis zum 26:16 in der 46. Spielminute ausgeglichen, ohne dass der Gegner den Rückstand jedoch verkürzen konnte. In der Schluss Viertelstunde erhöhten die HSG- Frauen dann noch einmal das Tempo. Während die Gäste nun konditionell immer mehr abbauten und ihnen bis zur 55. Minute kein weiterer Treffer mehr gelang, bauten Luisa Lehmann, Jenny Hale, Lysianne Kersten, Anika Weber und Sarah Regen den Vorsprung auf 32:16 aus. Das verdeutlicht auch die Variabilität und Torgefährlichkeit der Müllroserinnen von allen Positionen. So konnten sich alle eingesetzten HSG- Spielerinnen mit zwei und mehr Treffern in die Torschützenliste eintragen. Am Ende stand für die HSG- Frauen ein überlegener 33:19 Erfolg zu Buche und die Mannschaft verbesserte damit ihre Tabellenposition von Rang fünf auf Rang drei. HSG- Trainer Tobias Hallert zeigte sich nach dem Spiel mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden, fand aber auch einige kritische Anmerkungen: „Insgesamt war es eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft, die speziell in der 2. Hälfte alles das umgesetzt hat, was wir uns in der Halbzeit vorgenommen haben. Auf weite Teile der 1. Halbzeit trifft das aber nicht so zu. Obwohl wir ständig in Führung lagen, brauchen wir immer noch zu lange, um zu unserer eigenen spielerischen Linie zu finden. Wenn wir das weiter abstellen, werden wir auch spielerisch weitere Fortschritte machen. Das muss auch das Ziel für die gesamte Mannschaft in der Rückrunde sein. Der Anfang dafür ist jedenfalls mit diesem Sieg schon einmal gemacht.“

HSG Schlaubetal-Odervorland

Tor: Marianne Schulz, Melanie Dahms

Feldspielerinnen: Caroline Hallert 4; Lea Sue Panzer 2; Lysianne Kersten 2; Luisa Lehmann 8; Sarah Regen 3; Jenny Hale 2/0, Nora Reinhardt 6/3; Anika Weber 6

Trainer: Tobias Hallert

Co-Trainer: Ralf Hale

Schiedsrichter: Hübner, Ronald/Wussmann, Jens-Holger

Siebenmeter: HSG 5/3, Guben 6/4

Zeitstrafen: HSG 4, Guben 7 – einmal Rot

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