14. Spieltag - Elsterwerdaer SV 94 - HSG

HSG Schlaubetal-Odervorland - Frauen

HSG- Frauen mit Auswärtssieg auf Platz zwei in der Verbandsliga Süd

Elsterwerdaer SV 94 - HSG Schlaubetal-Odervorland 19:20 (9:13)

Von W. Hohmann

Das Frauenteam der HSG Schlaubetal-Odervorland hat sein Auswärtsspiel beim heimstarken Elsterwerdaer SV 94 gewonnen. Der ESV hatte zuletzt den Tabellenzweite SSV Rot-Weiß Friedland mit 32:28 besiegt. Die Schlaubetalerinnen sind damit im fünften Spiel in Folge ungeschlagen und verbessern sich in der Verbandsliga Süd auf den zweiten Tabellenplatz.

Der Sieg der Mannschaft von Trainer Tobias Hallert fiel wesentlich überlegener aus, als es das knappe Endresultat vermuten lässt. Denn die Mannschaft erspielte sich gegen das heimstarke ESV- Team bereits in den Anfangsminuten eine schnelle 6:1 Führung. Aus einer bärenstark agierenden Deckung heraus erzielten Jasmin Henkelmann, Anika Weber, Lysianne Kersten und dreimal Luisa Lehmann diese schnelle Führung bis zur 7. Minute mit schnell vorgetragenen Angriffen und konzentrierten Abschlüssen. Das veranlasste die ESV- Bank zu einer frühzeitigen Auszeit. Vor allem deshalb, weil die Gastgeber im Angriff kaum Mittel gegen die sehr konzentriert arbeitende HSG- Deckung fanden und sich kaum sichere Einwurf Möglichkeiten erarbeiten konnten. Und das, obwohl man über eine voll besetzte Bank mit 14 Spielerinnen und damit ausreichend Wechselmöglichkeiten und taktischen Varianten verfügte. Doch auch diese Auszeit führte zunächst zu keiner Besserung im Spiel der Gastgeberinnen. Denn die Müllroserinnen legten noch einen Zahn zu und bauten ihren Vorsprung bis zur 26. Minute auf sieben Tore zum 12:5 weiter aus. Verantwortlich dafür war vor allem die Aufbaureihe der Müllroserinnen mit Caroline Hallert und Luisa Lehmann. Da aber auch die Außen und die Kreisspielerinnen immer wieder erfolgreich in das Kombinationsspiel einbezogen wurden, war das Angriffsspiel der HSG- Frauen für die Gastgeberinnen nur schwer ausrechenbar. Und das, obwohl bei den Schlaubetalerinnen mit Nora Reinhardt die die torgefährlichste Rückraumwerferin garnicht im Aufgebot stand. Ganz so erfolgreich sollte es dann bis zur Pause jedoch nicht weitergehen. Denn in den verbleibenden Minuten gelang den Müllroserinnen nur noch ein Treffer, während die Gastgeberinnen den Rückstand auf „erträgliche“ vier Treffer zum 16:13 verkürzen konnten.

Aus diesem Grund forderte HSG- Trainer Tobias Hallert in der Halbzeit von seinen Frauen auch für die 2. Hälfte mehr Konzentration beim Abschluss.

Dem kam das HSG- Team zum Beginn der 2. Hälfte auch sofortnach und baute den Vorsprung bis zur 36. Minute wieder auf fünf Tore zum 15:10 aus. Obwohl die Gastgeberinnen den Rückstand zwischenzeitlich einmal auf zwei Treffer zum 15:13 verkürzen konnten, pegelte sich ihr Rückstand in der Folge wieder auf fünf Tore ein. So beim 18:13 und 19:14 bis hin zum 20:15 durch Caroline Hallert in der 55. Spielminute. In Anbetracht dieses Vorsprungs ließ bei den Müllroserinnen in den letzten Minuten die Konzentration beim Abschluss wieder nach und ihnen gelang bis zum Ende kein Treffer mehr. Die Gastgeberinnen konnten dies nutzen, um den Rückstand noch einmal auf ein Tor zum 20:19 Endstand für die Müllroserinnen zu verkürzen. HSG- Coach Tobias Hallert zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Obwohl es zum Ende hin noch einmal knapp wurde, hatte ich keinen Zweifel am Sieg meiner Mannschaft. Die Grundlage dafür legten wir vor allem in der Abwehr, die sehr konzentriert gearbeitet hat. Dazu hat Marianne Schulz im Tor ein gutes Spiel gezeigt, die vor allem etliche Würfe der Gastgeberinnen von außen pariert hat.“

HSG Schlaubetal-Odervorland


Tor: Marianne Schulz
Feldspielerinnen: Marie-Luise Otto; Sina-Sophie Schübler 2; Caroline Hallert 4; Lysianne Kersten 1; Jasmin Henkelmann 3; Luisa Lehmann 6/2; Sarah Regen 2; Jenny Hale; Anika Weber 2
Trainer: Tobias Hallert
Co-Trainer: Ralf Hale
Schiedsrichter: Hübner, Ronald/Hecht, Volkmar
Siebenmeter: ESV 5/4, HSG 2/2
Zeitstrafen: ESV keine, HSG 2

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