SPT 01: SSV Rot Weiß Friedland - HSG

HSG Schlaubetal-Odervorland

HSG- Frauen mit deutlicher „Derbyniederlage“ zum Saisonstart

SSV Rot-Weiß Friedland - HSG Schlaubetal-Odervorland 29:17 (14:13)

Von W. Hohmann

Zum Auftakt der Punktspielsaison 2021/22 gab es für die HSG- Frauen im Derby beim SSV Rot-Weiß Friedland eine deutliche 27:19 Niederlage.

Zu ungewohnter Zeit mussten die Frauen der HSG Schlaubetal-Odervorland am Freitagabend um 19.00 Uhr im Sport- und Freizeitzentrum Beeskow gegen die heimstarken Rot-Weißen Friedländerinnen zum ersten Spiel der neuen Saison antreten. Für den HSG- „Ersatztrainer“ Matthias Gliese, der vor 7 Jahren bereits einmal die HSG- A-Juniorinnen betreut hatte und anschließend 2 Jahre als Co-Trainer der Frauen fungierte, ein nicht gerade leichter Saisonstart. Zum einen, weil er seit Jahren keinen direkten Bezug mehr zur Mannschaft hatte und zum anderen auch erst kurze Zeit als Ersatz für den in der letzten Saison zurück getretenen die Mannschaft betreut. Matthias Gliese sieht sich selbst eher als „Teambetreuer“ denn als Trainer und als „Notlösung“, bis ein neuer Trainer gefunden ist. Dazu musste er in dieser Partie mit Luisa Lehmann, Sarah Regen, Sina Schübler, Anika Weber, Lea-Sue Panzer und Marie-Luise Otto gleich auf sechs Stammspielerinnen verzichten.

Trotz dieses Mankos entwickelte sich vornehmlich in der 1. Halbzeit bis zum 6:6 in der 11. Minute ein absolut ausgeglichenes Spiel. Zwar lagen die Gastgeberinnen bis dahin meist mit 1- zwei Toren vorn, konnten sich jedoch nicht entscheidend absetzen. Nachdem Nancy Ciac für die Gastgeberinnen einen Strafwurf vergeben hatte, konnten erst Caroline Hallert und dann Nora Reinhardt eine knappe Führung für das HSG- Team zum 7:8 in der 14. Minute herauswerfen. Das lag vor allem daran, dass die HSG- Frauen in der Abwehr sehr sicher standen, wo insbesondere Fabienne Richter auf ihrer Position eine gute Leistung zeigte. Hier hatten die HSG- Frauen lediglich mit der Kreisspielerin der „Rot-Weißen“ ihre Probleme, die zu oft zum Abschluss kam. Dazu gelang es den HSG- Frauen immer wieder, ihre Hauptangreiferin Caroline Hallert im Angriff in freie Wurfpositionen zu bringen, die bis dahin sechs der acht HSG- Treffer erzielen konnte. Darauf reagierte der „Trainerfuchs“ der Gastgeberinnen Bernd Klinkisch, indem er Caroline Hallert in Manndeckung nehmen ließ. Das zeigte auch Wirkung, da „Caro“ bis zur Halbzeit nur noch 1 Treffer gelang. Dafür trafen nun auf Seiten der HSG Nora Reinhardt und Jasmin Henkelmann, so dass bei der knappen Halbzeitführung von 14:13 für die Gastgeberinnen noch alles offen schien.

Das sollte sich jedoch gleich in den ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit ändern. Hier machte sich der Kräfteverschleiß sowie die fehlenden Wechselmöglichkeiten mit nur 2 Feldspielerinnen bei den Schlaubetalerinnen deutlich bemerkbar und den Gastgeberinnen gelang nahezu alles. Diese konnten sich bis zur 41. Minute schnell auf 21:14 absetzen, womit dieses Spiel praktisch entschieden war. Bei den HSG- Frauen gab es danach auch kein Aufbäumen mehr, die sich offenbar ihrem Schicksal „ergaben“. Dieser fehlende Kampfgeist sowie der nicht zu übersehende konditionelle Abfall bei einigen Spielerinnen bemängelte „Ersatztrainer“ Matthias Gliese dann auch nach dem Abpfiff. So mussten die HSG- Frauen dann eine deutliche 29:17 Niederlage einstecken, mit der in dieser Deutlichkeit sicher niemand gerechnet hatte.

HSG Schlaubetal-Odervorland

Tor: Marie Steffens, Melanie Dahms

Feldspielerinnen: Caroline Hallert 8/0, Viktoria Lampe, Lysianne Kersten 2, Jasmin
Henkelmann 3, Jenny Hale, Nora Reinhardt 5/2, Cyndia Simone Rieper
1, Fabienne Noelle Richter

Trainer: Matthias Gliese

Schiedsrichter: Karl-Heinz Hirthe, Peter Sydlik

Siebenmeter: HSG 4/2, Friedland 5/2

Zeitstrafen: HSG 1, Friedland 2

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