12. SPT: HSG - Grünheider SV

HSG Schlaubetal-Odervorland – B- Jugend männlich

Katastrophale erste Halbzeit verhindert möglichen Erfolg

HSG Schlaubetal-Odervorland – Grünheider SV 23:41 (6:18)

Von W. Hohmann

Gegen den Grünheider SV setzte es für die männliche B- Jugend eine hohe 41:23 Niederlage. Vor allem wegen einer schwachen ersten Halbzeit mit „Standhandball“ und „wenig Gegenwehr“, wie Trainerin Anne Palwitz die Leistung der Mannschaft beschrieb.

Eigentlich hatte sich das HSG- Team für dieses Spielvorgenommen, den zweiten Saisonsieg zu holen. In Vorbereitung des Spiels hatte man eigens eine gemeinsame Trainingseinheit mit der 2. Männermannschaft absolviert. Was die Mannschaft dann jedoch speziell in der 1. Halbzeit ablieferte, war die vermutlich schwächste Halbzeit der gesamten Saison. Speziell in den ersten 15 Spielminuten stand das HSG- Team völlig neben sich. Keine Zuordnung in der Abwehr, kein Verschieben oder Heraustreten gegen die Grünheider Angreifer. Dazu keine Bewegung im Angriff, Standhandball und untaugliche Einzelaktionen mit schwachen Torwürfen. Die Folge waren neun Gegentore in den ersten zehn Minuten, ehe Tyrell Stelter der erste HSG- Treffer gelang. Danach weitere fünf Minuten bis zum 2. HSG- Treffer durch Tom Griehl. Da stand es jedoch bereits 12:2 für die Gäste aus Grünheide. Erst danach wachte man aus der Lethargie auf und konnte das Spiel bis zur Halbzeit mit 4:6 Treffern zumindest etwas ausgeglichener gestalten. Mit der 18:6 Pausenführung der Gäste war das Spiel zu diesem Zeitpunkt aber eigentlich bereits entschieden.

Entsprechend energisch und lautstark muss dann auch die Halbzeitansprache von Trainerin Anne Palwitz ausgefallen sein. Denn mit Beginn der 2. Halbzeit war wenigstens das Bemühen erkennbar, nun endlich Handball zu spielen. Binnen sechs Minuten erzielte man zumindest genauso viel Tore wie in der ersten Halbzeit und konnte die Partie ausgeglichen gestalten, denn den Gästen gelangen in dieser Zeit ebenfalls nur sieben Tore. In der Folge konnte man das Spiel bis zum 37:21 für die Gäste weiter ausgeglichen gestalten, ohne jedoch den Pausenrückstand verkürzen zu können. Am Ende gab es eine deutliche 41:23 Niederlage mit 18 Toren Unterschied. Der Verlauf der 2. Hälfte zeigte aber auch auf, was in diesem Spiel mit der entsprechenden Einstellung von Beginn an möglich gewesen wäre. Letztlich wird die eigene Leistung jedoch an beiden Halbzeiten gemessen und da muss man zu dem Ergebnis kommen, dass man derzeit „verdient“ auf dem vorletzten Tabellenplatz zu finden ist.

HSG Schlaubetal-Odervorland

Tor: Le Truong Giang Rösler
Feld: Tim Griehl 4/0, Percy Piefke 3, Leon Frenzel 4/0, Janik Gielisch 1, Jorden Lehmann 5, Dennis Klotzin 2, Julius Jager, Tyrell Stelter 4
Trainerin: Anne Palwitz
Co-Trainerin: Luisa Lehmann
Schiedsrichter: Kaspar, Veith/Platkevicius, Daniel
Siebenmeter: HSG 2/0, GSV 6/4
Zeitstrafen: HSG 9, einmal rot; GSV 3

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